• in der Inselgalerie

148. Ausstellung | RANDGÄNGE

15.05.-14.06.08

Susanne Berner
Dagmar Stade-Schmidt

Malerei


Vernissage: 15. Mai, Donnerstag, 19.00 Uhr
Finissage: 14. Juni, Samstag, 15.00 Uhr
 


 

Steine, 2002, Pastell, 58 x 68 cm

Steine, 2002, Pastell, 58 x 68 cm

Susanne Berner, 1949 in Halle (Saale) geboren.
„Die Trophäen ihrer Streifzüge durch Abrisshäuser, Archiv- und Haushaltauflösungen verwendet Susanne Berner nicht glorifizierend sondern rezipierend in ihren Collagen und Objekten – manchmal auch mit einem Augenzwinkern. Landschaften sind immer wieder ein künstlerisches Thema von Susanne Berner. Die gezeigten Pastelle entstanden oft vor Ort und geben die Bandbreite der gefühlten Erfahrungen der Künstlerin wieder: Wind, Eis, Nebel und Kälte spürt man beim Betrachten.
In enger Zusammenarbeit mit dem Dichter Wilhelm Bartsch sowie u.a. mit den SchiftstellerInnen Edith Bergner, Erik Neutsch, Reinhard Bernhoff, Konrad Potthof, Jürgen Jankowsky entstanden zahlreiche Illustrationen. Besonders beliebt sind ihre Illustrationen zu Kinderbüchern.“ Aus einer Laudatio von Thomas Zaglmaier, 2006

Tielenhemme, 2003, Pastell, 58 x 68 cm

Tielenhemme, 2003, Pastell, 58 x 68 cm

Marienglaskreuz, 2005, Collage, 50 x 60 cm

Marienglaskreuz, 2005, Collage, 50x60cm

1976-81 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
seit 1982 reischaffend, Verband Bildender Künstler
seit 1987 viele Auslandsaufenthalte, Studienreisen
seit 1992 verschiedene Performance-Projekte
seit 1994 Mitarbeit an Inszenierungen: Theaterprojekt Petersberg, Thalia-Theater Halle

Film- und Buchprojekte („Unlesbare Platanenbibliothek“), Illustrationsarbeit zu verschiedenen Kinderbüchern.

Gedanken, 2006, Öl/Leinwand, 60x50cm

Gedanken, 2006, Öl/Leinwand, 60x50 cm

Dagmar Stade-Schmidt, 1946 in Görlitz geboren.
„Dagmar Schmidt-Stade eröffnet uns mit ihren Bildern neue Horizonte und regt damit zu grundsätzlichen Hinterfragungen unseres begrenzten Seins an. Auf Leinwand und Papier hat sie in den letzten Jahren ihre eigene Sprache entfaltet. Dabei kommt in diesem Werk immer wieder ein Engagement für Grundfragen des menschlichen Seins
zum Tragen, das Einstehen für humanitäre Werte, die Infragestellung menschlicher Konstellationen, die Hinterfragung menschlichen Handelns und Tuns in allgemeiner Weise. Seien es Landschaften, seien es Menschenbilder oder abstrakte Kompositionen – die Bilder stehen zwar für sich, sind aber nicht reiner Selbstzweck, sondern transportieren Gefühle, Botschaften und Aussagen, die zum Denken anregen, zum Nachdenken. Der Mut der Künstlerin zur Reduktion führte zu einem faszinierenden
Ausdruck. Dabei sind die Farben mehrheitlich verhalten und ohne vordergründige Lautheit, was aber nicht ausschließt, dass doch auch kräftige Akzente und Leuchtkraft zum Tragen kommen. Indem sie daraus plastische Gründe schafft – mehr formt als malt -, sind Gefüge und Formationen entstanden, die mit reliefartig erscheinenden Oberflächen eine weit über den Farbwert hinaus wirkende Tiefe erzeugen. Dagmar Stade-Schmidt setzt mit ihren neuen Werken konsequent ihren Weg fort: Ihr »symbolhaft verinnerlichtes Gestalten« geht weiter.“ Aus einer Laudatio von Marius Winzeler, 2007

1964-91 MTA-Ausbildung und Arbeit im medizinischen Bereich, Studium Humanmedizin und Promotion, Augenärztin und nebenberuflich künstlerische Arbeit Malerei/Grafik
seit 1992 ausschließliche Arbeit im künstlerischen Bereich, Leitung der Galerie »Zur Zeile« des Oberlausitzer Kunstvereins in Görlitz;
Teilnahme an der Abendakademie der Hochschule für Bildende Künste Dresden;
Teilnahme an internationalen Pleinairs (Nochten, Reichwalde, Davos, Görlitz)

Mitglied des Oberlausitzer Kunstvereins, lebt und arbeitet in Görlitz, seit 2007 in Berlin.

Lanzarote, 2007, Öl/Leinwand, 100 x 100 cm

Lanzarote, 2007, Öl/Leinwand, 100x100cm

Sichten, 2007, Öl/Leinwand, 100 x 100 cm

Sichten, 2007, Öl auf Leinwand, 100x100cm


Ausstellungen

1999 Zittau, Galerie Kunstlade
2000 Löbau, Galerie Arkadenhof
2001 München, Praxisgalerie Dr. Edler-Nikolaides
2002 Friedersdorf bei Berlin, Kunstspeicher
Görlitz, Frauenkirche