• in der Inselgalerie

169. Ausstellung | MENSCHEN und RÄUME

08.04.-08.05.2010

Nouria Khadeeva, Katharina Zipser

Malerei und Grafik


Vernissage der 169. Ausstellung am Donnerstag, 08.04.2010, 19.00 Uhr
Finissage am 08.05.2010 um 15.00 Uhr

 


 
Nouria Khadeeva, geboren 1956 in Malmysch/Russland, lebt und arbeitet in Berlin.
www.nkkunst.com
„Nouria spricht von Empfindungen, aus denen ihre Bilder entstehen. Und mit berechtigtem professionellem Bewusstsein erwähnt sie die technischen Grundlagen ihres Könnens; sie ist Absolventin der Kunsthochschule in Leningrad/St. Petersburg. Sie hat gelernt, die gegenständliche Welt genau wahrzunehmen und wiederzugeben, aber sie ist an »realistischen« Abbildern nicht interessiert. Ihre Malerei appelliert an Gefühl und Sinne, – in einer Sprache, die rund um den Erdball verstanden wird, ohne Zuordnungen und Begriffe. Sie scheut sich nicht, das auszusprechen: »in meiner Seele, in meinem Herzen vielleicht ist das Bild schon angelegt. Das versuche ich zu erreichen: einen Dialog zwischen dem Bild und seinem Gegenüber«. Besonders in den »Raum« -Gemälden ist dieser Impuls spürbar, real vorhandene Räume erweitern sich in lichter Helligkeit, laden in verschattetem Dunkel zu Entdeckungen ein. Wie beim Hören von Musik kann aus der Begegnung zwischen dem Kunstwerk und den Assoziationen des Betrachters etwas Neues entstehen. Eine Vorstellung von Vergangenheit, eine Ahnung von Zukunft.“  Lore Ditzen

Frühlingsstrahlen, 2009, Acryl/Leinwand, 100 x 100 cm

Frühlingsstrahlen, 2009, Acryl/Leinwand, 100 x 100 cm

1974-78 Studium an der Kunstfachschule in Kirow/Russland
Abschluss: Diplom-Kunstlehrerin
1986-91 Diplomstudium an der W.-I.-Muchina–Hochschule für Kunstgewerbe in Leningrad
seit 1991 freie Kunstmalerin, Grafikerin, Textildesignerin
1996 Übersiedlung nach Berlin
seit 1996 Teilnahme an diversen Gruppen- und Einzellausstellungen
seit 2008 Kunstpädagogin für Aquarell und Grafik, in der Schoko-Fabrik

Ausstellungen (Auswahl):

1995 Berlin, Condat-Galerie
2001 Berlin, Frauenzentrum Frieda, „Die Welt Erwachsener und Kinder“
2003 Berlin, Condat-Galerie, Grafik-Ausstellung, „Eine Künstlerin sieht Condat“
2004 Berlin-Kreuzberg, Offenes Wohnatelier, „Sichtbar, Hörbar, Fühlbar“
Italien, Umbrien, Schule von Greppolischeto, „Etruskische Spuren“
Berlin-Mitte, Werkstatt-Galerie bei freie hilfe, „Ausgang und Eingang“
2005 Berlin-Mitte, Werkstatt-Galerie, „Blumen“, Aquarelle
Berlin, Kulturhaus Prenzlauer Berg, „Durch Berlin“
Russland, Kazan in Tartarstan, Museum G. Tukai, „Die Blumen aus fünf Ländern“
2008 Berlin, Galerie Hellenthal, „Secret Things“
2009 Berlin, Galerie B1, „Bewegung zu…“


Katharina Zipser, geboren 1931 in Hermannstadt (Siebenbürgen/Rumänien), lebt und arbeitet in München.

„Ich verdanke meinem Elternhaus, der Kultur meiner Heimatstadt und der Kirchenmalerei sicher mehr als 7 Jahren Kunstakademie zur Zeit des »Sozialistischen Realismus« ! Vermutlich bin ich ein Autodidakt.“
Katharina Zipser

Pressestimmen: „…Das Gegensätzliche gehört zur Person Katharina Zipser, und genauso hat es seinen Platz in ihrer Kunst. Es sind die beiden Seiten ein und derselben Medaille – nur dass man man nicht mal Kopf/Avers mal Zahl/Revers sieht: Bei KATH. steht die Münze oft hochkant, so dass beide Seiten gleichzeitig zu sehen sind… sowohl das Ausschweifende eines Bohemiens wie die Bedürfnislosigkeit eines Asketen…: kurz ein Unikat, eine Uni-KATH.“
Hans-Werner Schuster im Kulturspiegel der Siebenbürgischen Zeitung

Katharina Zipser

Cadînă, 30 x 30 cm, Bleistift/Kreide auf Papier, ohne Jahr

1950-57 Akademie in Klausenburg und Bukarest, Diplom für Malerei
1965-68 Kunsterzieherin am Musischen Gymnasium in Ploieşti
1966 Diplom für Kirchen- und Ikonenmalerei, Beschäftigung mit alten Maltechniken
1970 Auswanderung nach München mit Tochter Pomona
1972 + 1974 Stipendium des Atelierhaus Worpswede (Barkenhof)
seit 1985 Dozentin an den Volkshochschulen München und Umgebung
Mitglied des Berufsverbandes BBK (Kunst am Bau)

Personalausstellungen (Auswahl):

2008 Dinkelsbühl, Retrospektive anläßlich der Verleihung des Siebenbürgischen Kulturpreises
2007 Gundelsheim, Schloß Horneck
2001 München, Orangerie
München, Stadtmuseum, Üblacker-Häusl
1981 Gundelsheim, Siebenbürgisches Museum, Schloß Horneck
1978 München, Galerie Rutzmoser
Saarbrücken, Galerie Lehnert
1973 Worpswede, Galerie Netzel
Münster, Galerie Steinrötter

Monumental Arbeiten:

1998–2003 Gantikow (Brandenburg), Fresken an der Fassade des „Lügenmuseums“
1997 Cinzago (Italien), Fresken und Wandgestaltung
1995 Karlsruhe, Gestaltung des Lichthofs in der Badenia-Zentrale
1983 München, Asamhof, Wandmalerei
1980 München, Heideckhof, Wandmalerei
1966–68 Reviga, Orezu, Coconi (Rumänien), Ausgestaltung orthodoxer Kirchen
1964 Ploieşti (Rumänien), Keramikfries „Florarie Nord“