• in der Inselgalerie

Lesung & Gespräch | Irene Runge

15.11.2011, Dienstag, 19:00 Uhr

 

„Über das Reisen und manche Erlebnisse, die im jüdischen Manhattan alltäglich sind“

Irene Runge (Autorin u.a. von „Himmelhölle Manhattan“) liest aus neuen veröffentlichten und unveröffentlichten Texten, die von den sich verändernden Facetten der jüdischen Identitäten und sonstigen Widersprüchen erzählen.

 

Die Publizistin und promovierte Soziologin Irene Runge, als Emigrantenkind 1942 in Manhattan geboren und in Ostberlin aufgewachsen, schreibt seit Jahren über jüdische Themen und urbanes Leben. (u.a. „Himmelhölle Manhattan“, „Sechs Wochen Jerusalem“, „Du sollst nicht immer Holland sagen“, „Ich bin kein Russe“). Jetzt liest sie, sich selbst kommentierend, aus neueren veröffentlichten und nicht veröffentlichten Texten. Zentral geht es ihr dabei um Momente des jüdischen All- und Feiertags und Manhattans urbanes Gewimmel. Sie hat notiert, wie sich im jüdischen Selbstverständnis höchst facettenreich die historischen, politischen, kulturellen und sonstigen Widersprüche der Stadt auch kontrovers spiegeln und warum diese faszinierende Gegenwart nicht ohne jüdische Bevölkerung zu begreifen ist. In ihren Texten assoziiert sie Manhattans vielfältige jüdische Identitäten und die zarten Anfänge einer neuen jüdischen Realität für das heutige Berlin.

Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung durch die Berliner Senatskanzlei
-Künstlerinnenprogramm-

Eintritt: 4,- €/erm. 3,- €