• in der Inselgalerie

191. Ausstellung | Daphne und Die Lauschenden

12.04. – 05.05.2012

Emerita Pansowova – Skulpturen
Franziska Uhl – Grafiken

191. Ausstellung
Vernissage: 12.04.12, Donnerstag, 19:00 Uhr
Finissage: 05.05.12, Samstag, 15:00 Uhr

Mit Unterstützung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten



Emerita Pansowova sagt über ihre künstlerische Arbeit:

„Am Anfang war das Staunen und das eigene Entdecken. Am Ende war der starke Wunsch, dies sichtbar zu machen. Die wirkliche Zusammenhänge begreife ich erst, während ich arbeite. Die Konzentration auf das Wesentliche schafft das Möglichkeit, dass die Dinge in ihrer Wahrheit und Natürlichkeit wirken können. Die Arbeit an der ganzen Figur ist für mich meine Auseinandersetzung mit dem ganzen Leben und der Natur. Sie ist die Auseinandersetzung mit meiner Notwendigkeit, die Dinge in ihrer Klarheit zu begreifen, in ihrer Abhängikeit und ihrer Souveränität.“

 

1946 geboren in Vrakun (Slowakei)
1963-66 Kunstgewerbeschule in Bratislava
1966 Übersiedlung nach Berlin
1967-72 Studium an der Kunsthochschule Weissensee
1974-77 Meisterschülerin an der Akademie der Künste der DDR bei Ludwig Engelhardt
seit 1977 feiberufliche Bildhauerin in Berlin und Prenden

Einzelausstellungen (Auswahl)

2010 Galerie Bernau
Parkhaus-Galerie, Strausberg
2006 EBE, Galerie Parchim
Roter Turm, Jena
2004 Galerie Slowakisches Institut, Berlin
2002 Galerie Am Wasserturm, Berlin
TU Berlin, Mathematische Fachbibliothek
Hockende

Hockende

Kopf



Franziska Uhl, geboren 1967 in Erlangen. www.franziska-uhl.de

Die junge Grafikerin und Bildhauerin Franziska Uhl versteht unter Metamorphose „fortdauernde Bewegung nach Innen, Wanderung ohne Ziel in Wechselspiel von Ankunft und Abschied, von Licht und Schatten, sinnlicher und schmerzhafter Prozess des Verloren-Seins und Sich-wieder-Findens.“ Es wird daraus deutlich, dass Metamorphose für Franziska Uhl, bevor es gestalterisches Prinzip wurde, zuerst Lebensprinzip ist.
In Dresden begegnete sie 1991 einer künstlerischen Haltung, die sie überzeugte. Sie sah sehr wohl, dass die Kunst im Osten nicht nur Handwerk ist, sondern dass aus Handwerk Authenzität gewonnen wird, dass diese Kunst Maßstäben folgt, welche sie mit dem Begriff des Prinzips der Verantwortung umreißt. Im diesem Mittelpunkt steht die menschliche Figur, das Zeigen des Spektrums aller Seelenzustände ad hominem.
Die Verantwortung gegenüber dem Menschen umschießt die Veratwortung für das geschlossene System Erde. Dass in der Kunst die Warnzeichen, die die Natur wiederholt sendet, seismografisch aufgenommen werden und Gestalt erlangen, ist eine Wahrheit, die wie Asche im Mund liegt. Die Arbeit der jungen Künstlerin Franziska Uhl bestimmt sie von Anbeginn. Diese Verantwortung besitzt auf der Ebene der Bildsprache die Folgerung, das Stille, Einfache mit berührender Sinnlicheit zur Wirkung zu bringen.
Wie Werner Stötzer in den Skulpturen und Gerhard Kettner in den Zeichnungen strebt auch sie an, Formen zu schaffen, die einfach scheinen, aber herausfordern, mehrfach hinzuschauen. eine Rede von Peter Arlt, 2000

Franziska Uhl, Liegende

Liegende

Seit 1989 zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Deutschland, Brasilien, Kanada, England, Italien, Österreich, Polen, Schweiz, Tschechien und den USA.