• in der Inselgalerie

Kriegsgegnerinnen

im Ersten Weltkrieg
13.09.12, 19.00 Uhr, Donnerstag

Jo Mihaly  und  Clara Zetkin
Lesung und Gespräch

Briefe von Clara Zetkin liest Marga Voigt.

Sabine Krusen liest die Passagen aus dem Buch von Jo Mihaly „…da gibt´s ein Wiedersehen! Kriegstagebuch eines Mädchens. 1914-1918.“

 


 

Jo Mihaly wurde 1902 als Elfriede Kuhr in Schneidemühl geboren, im Ersten Weltkrieg ein Versorgungsknotenpunkt. Ab 1919 war sie in Berlin, widmete sich hier dem Studium des klassischen und des Ausdruckstanzes. 1933 musste sie mit ihrem Mann Leonhard Steckel und der kleinen Tochter in die Schweiz fliehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte sie vornehmlich in Ascona und trat als Autorin hervor. 1982 erschien bei dtv ihr in der Reihe „Zeugen und Zeugnisse“ ihr Buch „ … da gibt´s ein Wiedersehn! Kriegstagebuch eines Mädchens 1914 – 1918“. Jo Mihaly starb 1989 in Seeshaupt.

 

Die Lesung  „Kriegsgegnerinnen“ ist ein Dialog:

Clara Zetkin ist eine weltbekannte Kriegsgegnerin. An diesem Abend werden ihren Aussagen gegen Kriegstreiberei und die zeitgenössischen Tagebuch-Notizen des damals 12-jährigen Mädchens gegenübergestellt. Die blutjunge Elfriede Kuhr wandelte sich von der kriegsbegeisterten Schülerin zu Beginn des Ersten Weltkriegs zur überzeugten Pazifistin. Unter dem Pseudonym Jo Mihaly begann sie ihre Laufbahn als Schriftstellerin, wurde später berühmt als Ballett- und Ausdruckstänzerin.

 

Eintritt:  4,- € / erm. 3,- €