• in der Inselgalerie

Lesung und Gespräch: Renate Feyl

08.11.2012, Donnerstag, 19:00 Uhr

“Lichter setzen über grellem Grund″

Renate Feyl liest aus ihrem Buch.

 


Renate Feyl "Lichter setzen über grellem Grund"Eine Poetin der Farbe. Renate Feyl schildert in ihrem neuen Roman das Leben der bedeutendsten Porträtmalerin des 18. Jahrhunderts -und entführt den Leser ins Paris der französischen Revolution, in ein Europa des Umbruchs und in die Welt der Farben. Binnen kürzester Zeit wird aus der kleinen Liz eine gefeierte Porträtmalerin, die sowohl in den intellektuellen Pariser Salons verkehrt, als auch von der aufgeklärten Aristokratie für ihren frischen, natürlichen Stil verehrt wird – und dabei stets ihre Unabhängigkeit bewahrt. 1776 heiratet sie den Kunsthändler Pierre Lebrun. Raffiniert, geistreich und mit großem sprachlichen Feingefühl erzählt Renate Feyl die Geschichte einer faszinierenden Frau, die in ihren Bildern einen neuen, freien Gesellschaftston anschlägt. Meisterhaft beleuchtet sie den europäischen Kunstmarkt und die geschichtlichen Umbrüche. Sie liefert zugleich ein lebendiges Zeitporträt. Renate Feyl erstellt ein unmittelbares Bild der Malerin und ihres Aufstiegs zu Ruhm und Ehre. Angefangen von den Farbstudien über Begegnungen mit einflussreichen Künstlern, Denkern, Adeligen, gekrönten und ungekrönten Häuptern bis hin zu den äußeren Lebensbedingungen kann man sie sich lebhaft vor ihrer Staffelei vorstellen. Sie wird als unprätentiös, selbstsicher und sehr bestimmend in ihren Wünschen und Absichten beschrieben.

Renate FeylRenate Feyl, 1944 in Prag geboren, in Jena aufgewachsen. Nach dem Abitur Arbeit als freie Journalistin und Lehre als Buchhändlerin.
1966-72 Studium Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Sie arbeitet als freie Schriftstellerin in Berlin
Ihr Hauptinteresse gilt Schftistellerinnen und Künstlerinnen des 18./19. Jahrhunderts.
Zwischen 1968 und 2011 veröffentlichte sie viele Romane.
1981 „Der lautlose Aufbruch“ – Frauen in der Wissenschaft
2011 erschien bei Kiepenheuer & Witsch ihr Roman „Lichter setzen über grellem Grund“

 

Eintritt: 4,00 €/ erm. 3,00 €

mit Unterstützung der Berliner Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten