• in der Inselgalerie

200. Ausstellung | 15. Februar bis 9. März

 


In der Spur

Vernissage: 15.02.13, Freitag, 19.00 Uhr
Finissage: 09.03.13, Samstag, 15.00 Uhr

 


andrea engelmann
Andrea Engelmann

1956 in Neustrelitz geboren
Kindheit und Jugend auf Rügen
Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Tätigkeit als Designerin und Malerin
seit 1992 Lehrtätigkeit an der HTW Berlin,
Fachbereich Gestaltung
lebt und arbeitet in Berlin

 

Personalausstellungen (Auswahl)
1991
Berlin, Galerie im Scheunenviertel »Vor den Toren Roms«
1992 Berlin, Galerie im Parkhaus
1993 Berlin, Galerie Oder Form »zeitform« mit dem Bildhauer
Maximilian Verhas
Berlin, Kulturbrauerei, mit der Bildhauerin Sabine Heller
Berlin, Embassy Art Services
1996 Berlin, studio bildende kunst baumschulenweg
»weissrot«, mit dem Bildhauer Rolf Biebl
1997 Rambin auf Rügen, Klosterkapelle
1998 Hartmannsdorf, »KulturLandschaft Spree« e.V.
2000 Berlin, Kulturhaus Karlshorst »Geben und Nehmen«
mit Studentenarbeiten
2001 Berlin, Kulturhaus Karlshorst, mit dem Bildhauer Henry Stöcker
2002 Berlin, Galerie im Turm
2003 Berlin, Bürgerhaus Grünau »In Rot«
2004 Rostock, Villa Marie
2005 Burg Klempenow »Farbe Rot«
2009 Berlin, Praxisgalerie »Dunkelblätter«
2010 Poppendorf »Andrea Engelmann – unbetitelte Arbeiten«
Berlin, Galerie parterre »Modulationen«
2012 Strausberg, EWE-Kunstparkhaus »Pathos«
seit 1990 zahlreiche Studienreisen nach Italien
Ausstellungsbeteiligungen in Deutschland, Belgien, Dänemark, Bulgarien, Italien

Die innere Motorik des Skripturalen war ein Ansatzpunkt – Reihungen Schwünge,Verdichtungen, durch die eine sperrig und offen bleibende flächige Bildordnungentsteht. Daneben kam es zu einer Verfestigung der sparsam modulierten Flächenformen, zur flächenschließenden Zusammenballung von Farbmasse. Runde oder auch unrund kreisende Formen, Segmente der Rundung führten zu figurativen Motiven ohne den Weg einer Herleitung über die Abstraktion. Die bildnerischen Gedanken verketten sich in zeichnerischen und malerischen Modulationen oder durch die Montage zu dynamischer Bewegung, wie auch zur statischen Festigkeit von Figurinentafeln, die dann wiederum Ausgangspunkt spielerischer Formenhandhabung werden.

Jens Semrau 2013



Karla Sachse

1950 in Zschopau geboren
1969-77 Studium Kunstpädagogik und Promotion an der
Humboldt-Universität zu Berlin
danach künstlerische Mitarbeiterin im Studio
Bildende Kunst in Berlin-Lichtenberg
seit 1982 Ausstellungsprojekte, Mail Art, Straßenaktionen
seit 1988 verstärkte Beschäftigung mit Visueller Poesie, auch
als Kuratorin – Rauminstallationen, Sprachräume
seit 1990 erweiterte internationale Ausstellungstätigkeit und künstlerische
Zusammenarbeit, Teilnahme an zahlreichen Workshops, Organisation internationaler Projekte. Realisierung mehrerer Denkzeichen im öffentlichen Raum
lebt und arbeitet in Berlin
ausgewählte Ausstellungen und Projekte:
1987 Massachussetts (USA), MIT »Out of Eastern Europe«
1993 Manchester, City Art Galleries »Europe Without Walls«
1994 Berlin, Akademie der Künste, Installation »Achsen der Begehrlichkeit« (mit S. Ahner)
1995 Cottbus, Oberkirche St. Nicolai »Luft«
1996 Leeds (England), Henry-Moore-Institut »Duel« (mit Tracy Mackenna)
Jyväskylä (Finnland), Alvar-Aalto-Museum
»In spiritu silvaea germanicae«
2001 Si Saket und Bangkok, internationales Symposium »womanifesto«
2003/04 Berlin, Nordbahnhof, Arbeiten von fünf Kontinenten für TranspORTale »Crossing-Knotting«
2004 Berlin, Galerie Pankow »find«
2007 Hjallerup (Dänemark), Installation und Workshop »folketing«
New York, Exquisite Crisis & Encounters »borders and beyond«
2008 Cochin (Indien), Ausstellung & Residenz »short walk«
2009 Berlin, Internationale Fluxusausstellung im Kunstpunkt
»Passing Through«
2010 Aachen, Ludwig Forum »Becoming Visible«
2011 Berlin, Invalidenstraße, »An Elixir Realigning«
Aalborg DK, Kunsthal »Hände sehen anders«
2012 Putbus, Orangerie »Berührungen«

 

von Baumstümpfen

in der Wand, Frottage

Berührungen
Karla Sachse … arbeitet interdisziplinär, baut Brücken zwischen den Genres, stellt originell zusammen, was das vielschichtige Leben in all seiner Individualität und Kostbarkeit auszeichnet.
Unter dem Titel »Berührungen« werden unvoreingenommene, aufgeschlossene Betrachter Zeuge eines unter die Haut gehenden Fall-Beispiels. So also kann man Leben auch in Szene setzen, der Individualität würdig und nachvollziehbar Raum geben, das Bild einer Freundschaft zeichnen!
Bis in feinste Verästelungen hinein wird … den Auf- und Abbrüchen eines Lebensschicksals nachgegangen. In einzelnen Kabinetträumen ist man versucht, den Atem anzuhalten, so fragil, so unmittelbar weht den Betrachter Lebensgeschichte an.

Walter G. Goes, zur Ausstellung in der Orangerie Putbus, 2012