• in der Inselgalerie

208. Ausstellung | 14.11. – 07.12.2013


 

208. Ausstellung: Frohe Botschaften - Franca Bartholomäi | Juliane Ebner

Vernissage: 14.11.13, Donnerstag, 19.00 Uhr
Finissage: 07.12.13, Samstag, 15.00 Uhr

 


 

 
Franca Bartholomäi

www.francabartholomaei.de

1975 in Hohenmölsen/Sachsen-Anhalt geboren
1994-2003 Studium und Aufbaustudium an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design, Halle/Saale, Studiengang Malerei, Fachrichtung Graphik bei Thomas Rug
seit 2003 freischaffend in Halle
seit 2005 Mitglied der XYLON, Internationale Vereinigung der Holzschneider
seit 2010 Lehrauftrag an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Fachgebiet Graphik
Stipendien und Preise (Auswahl)
2003 Stipendium für das VCCA (Virginia Center for the Creative Arts), USA
2005 Schleswig-Holstein-Stipendium, GEDOK-Haus Lübeck
2006 Stipendium der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt für das ISCP, New York
2007 Katalogstipendium, Ostdeutsche Sparkassenstiftung
2008 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt
2009 Neugestaltung Katharinen-Altar, Magdeburger Dom
2011 1. Preis der Grafik-Triennale Frechen
2012/13 Förderpreis/Arbeitsstipendium der MERKEL COLLECTION
& FOUNDATION rhein neckar delta, Mannheim
Ausstellungen seit 2010 (Auswahl)
2010 Leipzig, Hoch+Partner, Galerie für Hochdruck
Shanghai/China, Stage Back-Galerie
Ludwigshafen, ENOVOS – Junge Kunst, Wilhelm-Hack-Museum
2011 Halle/Saale, Von Hier Aus, Neubau der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Leipzig, Positionen im Hochdruck, Museum für Druckkunst
2012 Schwetzingen, ESCHATOLIC YOUTH,
XYLON-Museum+Werkstätten
Köln, Unter Hochdruck, Koeln-Art
Berlin, Neue Linien, Neuerwerbungen grafischer Kunst, Kunst Raum der Sammlung des Bundestages
Kunst-Raum des Bundestages
Ludwigsburg, Holzschnitt heute, 2012,
Kreissparkasse Ludwigsburg
Leipzig, In bester Form – Highlights aus Leipziger Galerien 2012, Kunsthalle der SPK
2013 Quedlinburg, IN THE HEART OF THE WOOD…,
Foyer der Lyonel-Feininger-Galerie

MIDI (Zwei Welten), Holzschnitt, 120 x 60 cm, 2013

 

Am Holzschnitt mag ich den Widerstand, den mir das Material entgegensetzt. Es zwingt mich zur Langsamkeit und schenkt mir somit Zeit zum Reflektieren. Die einzelnen Motive steigen aus der Schwärze des Holzes wie Traumgebilde, bedeutungsschwer, doch letztlich unerklärbar. In ihnen vereint sich eine Vielzahl von biografischen und historischen Bezügen. Der Holzschnitt ist von seiner Geschichte her eng mit dem Buchdruck verbunden. Flugblätter, Totentänze, Apokalypse, das alles sind Themen und Darstellungsformen, die mich beschäftigen, ohne dass ich altbekannte Muster reproduzieren möchte. Ich suche nach einer zeitgemäßen und vor allem persönlichen Adaption. Dabei sind es besonders die spröden, doch anrührenden Menschen- und Tierdarstellungen des Mittelalters, die ich schätze. Diese Einflüsse konfrontiere ich mit Versatzstücken aus Comic, Gothic, Fantasy und Science Fiction.

Franca Bartholomäi


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Juliane Ebner
 
Juliane Ebner

www.juliane-ebner.de

  geboren in Stralsund
Studium der Kirchenmusik am Kirchenmusikalischen Seminar Halberstadt und anschließend an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden, Diplom
Studium der Theologie und Psychologie an der Christian-Albrecht-Universität Kiel
1999-2005 Studium der Freien Kunst an der Muthesius-Kunsthochschule Kiel, Diplom der freien Kunst 2005
seit 2007 lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Berlin
Stipendien und Preise (Auswahl)
Keystone-Editions Berlin
Villa Haiss, Museum für Zeitgenössische Kunst, San Josè/USA
Hans-Hoch-Stiftung, Neumünster
Kulturcenter Kiersgaard/DK
2008 1. Preisträgerin des Wettbewerbs „Operare 08“ der Zeitgenössischen Oper Berlin
2013 Senatskanzlei Berlin für Kulturelle Angelegenheiten
Ausstellungen seit 2010 (Auswahl)
2010 Frankfurt am Main, Alles Offen, Display, 4-Kanal-Projektion, DEKA-Gebäude
Kassel, Länger schön, Kunstforum Kassel, Katalog (EA)
Berlin, Step 010, Mailand,
Galerie Quinque-Wessels
2011 Wien, Höhere Dichte, Galerie Splitter Art (EA)
Putbus, Ebner, Kulturstiftung Rügen, Orangerie (EA)
Berlin, Knallerbsenbüsche, Videokunstprojekt der Zeitgenössischen Oper Berlin im Ohrenstrand Mobil
2012 Berlin, Neue Linien, Neuerwerbungen grafischer Kunst, Kunst Raum der Sammlung des Bundestages
Friedrich. Ein Psychodrama (Regie Andreas Lehmann), gemalte und gezeichnete Animationen, Ausstrahlung auf 3sat
Berlin, Beinfreiheit im Ballungsraum, Studio im Hochhaus – Kunst- und Literaturwerkstatt (mit Ralf Weissleder)
Hollum, Kunstmaand Ameland/NL, Erwartungshorizonte,
Sorgdragermuseum Hollum (EA)
Hamburg, Zentralverriegelung, Bräuning-Contemporary (EA)
2013 Berlin, Parallelverschiebung, Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (EA)

 

aus der Serie HÖHERE DICHTE, Details, Mischtechnik auf Folie, 2013

aus der Serie HÖHERE DICHTE, Details, Mischtechnik auf Folie, 2013

Die Titel früherer Ausstellungen von Juliane Ebner heißen u. a. Alles da, Alles echt, Höhere Dichte oder einfach: Alles. Dahinter steht ihr Anspruch, ein Theatrum Mundi zu erschaffen, das alltägliche Erscheinungen und Handlungen, das Leben in den großen und kleinen Städten genauso beinhaltet wie die große Politik, Kunstgeschichte und Werbung.
Juliane Ebner bannt dies alles in extreme Querformate. Raumbildende Farbe kontrastiert mit ruppig-spröder Zeichnung in Comic- und Storybord-Anklängen.
Nicht selten dienen diese intensiven Arbeiten als Vorlagen für große Einzelformate. Viele von ihnen jedoch sind Stoff- und Motivgeber für Juliane Ebners Künstlerfilme, was auch ihre Vorliebe für transparente Folien und Plexiglas als Bildträger erklärt.

Gabi Ivan, 2012


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[der Flyer zur 208. Ausstellung als PDF]