• in der Inselgalerie

216. Ausstellung | 04.09.2014 – 11.10.2014


concept

Vernissage: 04.09.14, Donnerstag, 19.00 Uhr
Finissage: 11.10.14, Samstag, ab 15 Uhr

 


 

 Anka Kröhnke
 
ANKA KRÖHNKE

info@anka-kroehnke.de

1940 in Berlin als Tochter der Malerin Louise Rösler und des Malers Walter Kröhnke geboren
1960 Abitur, anschließend Studium an der Meisterschule für das Kunsthandwerk Berlin
1969 Werkstatt in Hamburg – Staatspreis der Kunsthandwerkermesse
1973 Preis der Behörde für Wissenschaft und Kunst, Hamburg
1979 Bayerischer Staatspreis
1981 Preis für das beste Einzelstück der Handwerkskammer Hamburg
1982/83 Lehrauftrag an der Fachhochschule Hamburg
1984 Berufung für eine Professur in Bielefeld, die sie nicht annahm, um frei zu arbeiten
1985 Preis der Freien und Hansestadt Hamburg für das Kunsthandwerk – Erstverleihung
1993 Lotte-Hofmann-Gedächtnis-Preis
2000 Preis des Norddeutschen Kunsthandwerks
2003 Umzug nach Kühlungsborn
2004 Eröffnung des Museums »Atelierhaus Rösler-Kröhnke«
Einzelausstellungen (Auswahl)
1973 Kunsthaus, Hamburg; 1976 Studio für Zeitgenössische Kunst, Oldenburg | 1985 Foyer der BATIG, Hamburg | 1986 Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg | 1987 Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg, Bonn | 1993 Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg | 1994 Galerie für Angewandte Kunst, München | 1999 Torhaus Wellingsbüttel, Hamburg | 2000 Kunstverein Osterholz-Scharmbek | 2002 Marstall, Ahrensburg; Schloß vor Husum, Husum | 2004 Roter Pavillon, Bad Doberan
Arbeiten in öffentlichem Besitz u. a.
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg | Kunstgewerbemuseum, Berlin | Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum Schloß Gottorf, Schleswig | Kestner Museum, Hannover; Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart | Landesmuseum, Oldenburg | Musum für Angewandte Kunst, Frankfurt a.M | Museo Bellas Artes, Mexico; Malmö Museum | Schleswig-Holsteinischer Landtag, Kiel | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Schwerin | Ankauf für den Deutschen Bundestag, Berlin

 

Schwarz-Silbernes Biest. Textur aus Getränkedosen, 90 cm², 2014 Happy Day. Textur aus Getränkedosen 90 cm², 2012/13

Es hat mich immer gereizt, ganz verschiedenartige Materialien, besonders solche, die als nicht mehr nutzbar verworfen wurden, für meine Zwecke zu verwandeln: z. B. Lochstreifen, Plastiktüten, Leistenreste, CD‘s. Bei verschiedenen Gelegenheiten habe ich mit Aluminiumschweißstäben gearbeitet – aber mir fehlte die Farbe. So fiel mein Blick eines Tages auf die Getränkedosen, vielfarbig bedruckt, ein brauchbares Material. Es fasziniert mich, welch interessante Strukturen ein banaler Werbeträger hergibt durch die zweifache Brechung: das Zerschneiden und Verflechten. Aber, womit man auch arbeitet, entscheidend ist die Komposition, die Spannung haben und in sich abgerundet sein soll. Das Quadrat empfinde ich als besondere Herausforderung.

Anka Kröhnke, 2014
 


^nach oben


 

 Latifa Sayadi
 
LATIFA SAYADI

1970 Geboren in Karthago / Tunesien
1994 Fachhochschulreife Fachrichtung Gestaltung in Göttingen
1996 – 99 Mitarbeit in verschiedenen Metallwerkstätten in Berlin und Portugal
2000 – 01 College for blacksmithing and metalwork in Hereford/GB
2001 Mitarbeit in einer Schmiede in Frankreich
seit 2002 eigene Werkstatt in Berlin
Einzelausstellungen
2007 Berlin, KAP, Fragments of Life
2009 Berlin, RromaAKT, Extendant
2012 Tunis, El Teatro, Pere, mere, terre!
2014 Gois (Portugal), Espaço de Exposições Temporárias Alice Sande
Auszeichnungen
2009 Landespreis für Gestaltendes Handwerk Berlin

 

R-evolution. Stahl, Kupfer, 50 cm hoch, 2008 Geknickt I. Stahl, 70 x 26 x 18 cm, 2012

Latifa Sayadi ist Schmiedin. Sie hat das Handwerk in Metallwerkstätten und Schmieden gelernt.
Aber sie hat auch Gestaltung studiert.
Das verbindet die Schmiedin mit der Bildhauerin, sowohl in der Wahl des Materials, vorwiegend Eisen und Stahl, als auch in dessen Bearbeitungsweisen.
Die Plastiken entstanden von 2003 bis 2012.
Bei den Radierungen bewegt sich Latifa Sayadi auf offenem Feld, sie reißen an und werden Gegenbewegung.
Wenn Sprache in ein chaotisches Gebilde zerfällt, zeigt das das Derangement des Bewusstseins.
Manche von Latifa Sayadis Werken haben sich aus Gesprächen entwickelt, andere sind in der Auseinandersetzung mit dem Material entstanden.
Die Dynamik des Prozesses ist überall zu spüren.

Ludwig Lugmeier, aus dem Katalog Latifa Sayadi 2013, gekürzt
 


^nach oben

[der Flyer zur 216. Ausstellung als PDF]