• in der Inselgalerie

219. Ausstellung | 04.12.2014 – 10.01.2015


 

219. Ausstellung »in Bewegung«

Vernissage: 04.12.14, Donnerstag, 19.00 Uhr
Finissage: 10.01.15, Samstag, ab 15 Uhr

 


 

  Gabriele Schulz  

GABRIELE SCHULZ

1949 in Wittstock/ Dosse geboren
1968 – 73 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden u.a. bei Kettner, Eisel, Mroczynski; Freundschaft mit Curt Querner
1973 – 93 freiberuflich in Neubrandenburg
Mitglied im VBK der DDR
seit 1991 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern
1992 – 95 Dozentin und Leiterin des Zeicheninstituts am kunsthistorischen Institut der Eberhardt Karls Universität Tübingen, u.a. auf Vorschlag von Walter Jens
seit 1995 arbeitet sie in Neubrandenburg und Roga
Einzelausstellungen (Auswahl):
2014 Rieth, Galerie Alte Schule
2012 Rostock, Kunstverein Rostock, mit Detlev Schwarz und Dorothea Maroske
2011 Schwerin, Galerie Berger
2009 Berlin – Galerie 100
Templin, Rathausgalerie
Waren/Müritz, Galerie der Sparkasse
2008 Ribnitz-Damgarten, Galerie im Kloster, mit Detlev Schwarz
Wittenhagen, Kunsthalle »Realissima«
2007 Bad Doberan, Galerie Severin
Berlin, Galerie Unterwegs
2006 Neustrelitz, Galerie der Sparkasse
2005 Berlin, Inselgalerie, mit Erika Stürmer-Alex
2004 Marne, Stadtmuseum
2002 Templin, Rathausgalerie
2001 Dresden, Galerie Galvanohof
2000 Tübingen, Galerie der Universität
Beteiligung
1995 zusammen mit Künstlern aus Mecklenburg/Vorpommern im Europarat in Brüssel und an internationalen und nationalen Frauenprojekten
Werke befinden sich in Sammlungen und Museen u.a. Kunstsammlung Neubrandenburg, Sammlung des Landkreises Mecklenburger Seenplatte, Galerie Junge Kunst Frankfurt/Oder, Sammlung der Stadt Heide, Sammlung des Landes Mecklenburg Vorpommern, Grafische Sammlung der Eberhardt Karls Universität Tübingen, Sammlung Gladsaxe/Kopenhagen und im Privatbesitz in USA, Deutschland, Dänemark, Schweiz


 
Seelische und menschliche Dramen sind das Thema ihrer Arbeiten. Äußere Reize beeinflussen ihr Schaffen wenig, »Exotik« spielt sich im Inneren ab. Exemplarisch dafür stehen die über viele Jahre entstandenen Serien der Selbstporträts und Stillleben.
Die Dramatik des empfundenen Lebens spiegelt sich in den Beziehungen der Figuren zueinander sowie zu ihrer Umgebung wider. Das manische Festhalten an den immer wiederkehrenden Motiven ist neben der inneren Verwandtschaft eine Gemeinsamkeit mit dem Maler Curt Querner, dessen Freundschaft ihr durch seine Kunst und seine verbalen Äußerungen Halt und Ansporn gaben.
Immer am Realen verhaftet, vollzieht sich in ihrem Schaffen eine formale Wandlung von impressiven Eindrücken mit starken Bemühungen um kompositorische Verspannungen zum expressiven psychologisierenden Ausdruck.

 
Elke Pretzel 1995
 


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 Agnes Sioda de Vito  

AGNES SIODA DE VITO

1965 in Jena geboren
1989 – 96 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, Meisterschülerin bei Max Görner
seit 1993 freischaffend als Malerin
gelegentlich als Kostüm- & Bühnenbildnerin für Projekte an verschiedenen Theatern in Berlin und Frankreich
1999 – 2009 lebt und arbeitet in Paris
2001 – 03 Atelierstipendium LA FORGE PARIS
Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlergruppen, wie der Gruppe AUFBRUCH in der Haftanstalt JVA-Tegel, mit BERGWERK, Potsdam & Babelsberg, mit ART ECLAIR, Paris
seit 2009 wieder in Berlin
Einzelausstellungen (Auswahl):
2011 Cottbus, Galerie Haus 23
2010 Potsdam, Urania
2007 Galerie Oeverkikaren, Stockholm
Purspace, New York
2006 Galerie Sperl, Potsdam
Galerie Kunstkaten, Ahrenshoop
Galerie Berlin, Berlin
2005 Vernissage ambulant in Presles, Frankreich
Les Alizés, Paris
2004 Progressive Art Gallery, New York
2003 Galerie L’OEuil du Huit, Paris
Cabinet August & Debouzy, Paris
2002 Galerie Destination, Paris
Mein Tanzsaal ist ein Malsaal
Mein Schlachtfeld ist ein Tanzsaal.
Ich suche weder Stil noch Originalität,
ich erfinde nichts,
bin ein Engelsjäger, nehme, was in der Luft liegt
und gebe dem Formlosen einen Körper,
tanzende Körper.
Agnes SIODA
Paris, 2006


 


 
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[der Flyer zur 219. Ausstellung als PDF]