• in der Inselgalerie

233. Ausstellung | Teer Erde Eisen

04.05. – 11.06.2016


Teer Erde Eisen
Vernissage: 04. Mai 2016, Mittwoch, 19.00 Uhr
Finissage: 11. Juni 2016, Samstag, 15 Uhr


 

 Anna Franziska Schwarzbach  

ANNA FRANZISKA
SCHWARZBACH

 

 

www.franziska-schwarzbach.de

1949 geboren in Rittersgrün/Erzgebirge
1968-73 Studium Architektur, Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Selman Selmanagić, Diplom/Theaterbau
1973-75 tätig als Architektin beim Palast der Republik
1975-79 Abendstudium in Porträtplastik, Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Seit 1977 freischaffende Bildhauerin in Berlin
Ausstellungen seit 2010 (Auswahl)
2015 Berlin, Schadowhaus des Deutschen Bundestages »Prinzessinnen«
2014 Luxemburg, Galerie d Árt du Theatre d´Esch/Alzette
Berlin, Lichthof der Humboldt-Universität zu Berlin
Berlin, Bischofsamt der Ev. Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz
2013 Chemnitz, Sächsisches Industriemuseum »Metallische Impressionen«
Berlin, Galerie Forum Amalienpark »Malerei und Skulptur« (mit Konrad Knebel)
2012 Bremen-Vegesack, Galerie Havanna
2011 Salzburg, Holzpavillon im Mirabellengarten »el vuelo del bronce«
Glasgow, FIDEM XXXII (International Art Medal Federation)
Preise
1992 Schweinfurt, Süddeutscher Medaillenpreis
1995 Berlin, Benninghauspreis des Vereins Berliner Künstler
1998 Pulsnitz, Ernst-Rietschel-Preis für Bildhauerei
2011 Berlin, Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst
Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit Anna Franziska Schwarzbachs ist die Darstellung des Menschen – expressiv, fragmentarisch, ungeachtet jeglicher Normen und Ideale. Seit Ende der 1980er Jahre bevorzugt sie dafür den Eisenguss.
Ihre zahlreichen Medaillen sowie die ca. 30 Skulpturen im Stadtraum, in Museen und Kirchen beleben das alte Berliner Eisen der Schinkelzeit neu, jedoch ohne dessen edle Schwärze und Strenge. Oxidierende Partien, eigenwillige Verläufe des Eisens, überhaupt alle Zufälligkeiten beim Guss werden eingebunden in eine offene und doch ganzheitliche Figürlichkeit, die existentiell berührt.

G. I.

Galerie:

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 Veronika Wagner  
 
VERONIKA WAGNER
 
 

veronikawagner.arthome.info

1949 in Seebach/Thüringen geboren, lebt und arbeitet in Berlin
1968-75 Studium Kunstpädagogik und Germanistik, Pädagogische Hochschule Erfurt;
Studium Malerei, Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Mentoren: Hans Peter Hund und Hans Vent
seit 1976 freiberuflich tätig in Berlin – Malerei, Grafik, Objektkunst, Projektarbeit im Stadtraum
1987 Mitbegründerin der Arbeitsgruppe Stadtbilder im VBK/Berlin
1989-90 Sprecherin des Fachverbandes Freie Kunst e.V. Berlin
1990-97 Kursleiterin, Sommerakademie Marburg
1992-94 Leiterin der Grafikwerkstatt der künstlerischen Werkstätten, Kurt-Schwitters-Schule Berlin
1992 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin
Ausstellungen seit 2010 (Auswahl)
2015 Berlin-Adlershof, Galerie Alte Schule »jahrein jahraus gezeichnet«
2014 Berlin, Galerie Ei (mit Franziska Schwarzbach)
2013 Berlin-Adlershof, Galerie Alte Schule »Adlerfest und Taubenkunst«
2012 Berlin, Galerie Ei; Berlin, Galerie Solitaire (mit Klaus Noculak);
Bordeaux/Frankreich, Galerie MLS (mit Sabine Peuckert, Gisela Neumann)
2010 Frankfurt, New York, Basel »poesie des undergrounds«
Veronika Wagners Kunst leistet einen irritierenden Spagat zwischen sozialer und ästhetischer Sensibilität. Einst politische Oppositionelle in der DDR (…) entwickelte die Künstlerin ihr Werk allmählich zu einem Raum, in dem historische und aktuelle Kalamitäten weltpolitischer Größenordnung reflektiert werden. … Sand, Teer, Pigmente und andere Materialien erzeugen eine Bildwelt, die Momente aus Graffitis und archäologischen Sedimenten verschmelzen. Zuweilen mutet die bildnerische Rhetorik recht explizit an, vermengt aus Zeitungen stammende Bildzitate mit Malerei. Andernorts muss man das emblematische Dickicht von Titel und Werk durchdringen, um die von Gewaltherrschaft,
Fanatismus, Ungerechtigkeit, Manipulation oder Betrug handelnde Botschaft nachzuvollziehen.

Matheos Pontikos

 


Galerie:


 

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[der Flyer zur 233. Ausstellung als PDF]