• in der Inselgalerie

234. Ausstellung | Fenster im Baum

16.6. – 23.7.2016


fenster-im-baum
Vernissage: 16. Juni 2016, Donnerstag, 19.00 Uhr
Finissage: 23. Juli 2016, Samstag, 15 Uhr


 

 Solveig Karen Bolduan  

 

 

 

SOLVEIG KAREN BOLDUAN

 

1958 geboren in Pritzwalk, Kindheit in Bad Saarow
1978–83 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
seit 1983 freischaffend in Spremberg und Felixsee (Klein Loitz)
1993 Hauptpreis der Europa-Biennale Niederlausitz
1994/95 Fördervertrag mit der Käthe-Dorsch-Stiftung Berlin
1995 Arbeitsaufenthalt mit Stipendium in Rio de Janeiro, Brasilien (Museu de Arte Moderna)
1996 Gewinnerin des Wettbewerbs »Kunst am Bau« der Investitionsbank des Landes Brandenburg
1996/97 Gewinnerin des Wettbewerbs »Kunst am Bau« Kreiskrankenhaus Herzberg (Eingangshalle)
2012 Gewinnerin des Gestaltungswettbewerbs um den Klimapreis der Landeshauptstadt Potsdam
Preisträgerin (2. Preis) der internationalen Ausschreibung für die Gestaltung der Sichtschneise am Bärwalder See (Sachsen)
Ausstellungen seit 2010 (Auswahl)
2016 Zielona Gora, BWA »DDR Expressiv–Die 80er Jahre«
Cottbus, Galerie 5 »Crossover«
Potsdam, Galerie M »Crossover« (mit Christina Köster)
2015 Frankfurt/O, Museum Junge Kunst »DDR Expressiv…«
Cottbus, Galerie Haus 23 »Aus meinen Gärten«
2014 Dresden, Galerie Felix/Galerie Haus 23 »Köpfe und Arbeiten auf Papier«
Cottbus, Kunstmuseum Dieselkraftwerk »Zwischenräume« (Gruppenausstellung)
2013 Altenau, Galerie Altenau 04
Berlin, Manufakturgalerie
Kleinmachnow, Kunstverein »Zwölfmix«
2012 Alt-Langsow (Oderbruch), Kunstverein Schul- und Bethaus (mit Matthias Körner)
Potsdam, Landesärztekammer
Luckau, Schlossberg »SPEKTRALE 5«
Wiligrad, Kunstverein Wiligrad »Stadtbild 2012«
2011 Berlin, Sophien-Edition (mit Ute Hausfeld und Ursula Strozynski)
Cottbus, Landesärztekammer
2010 Cottbus, Kunstmuseum Dieselkraftwerk »MARKierungen“
Potsdam, Galerie M »Zeitgeist«
Cottbus, Galerie Haus 23
Leipzig, Spinnerei »VIERMALZWÖLF« Werkschau
Niemals sind die Dinge auf Bildern das, was sie zu sein scheinen… Es bleibt was es ist: Farbe auf einem Grund, in eine Form gebracht. In eine Form die beim Abtasten mit den Augen Erinnerungen weckt…an alles, was ich erinnere, wenn ich an Spaziergänge durchs lausitzer Revier denke. An alles, was ich erinnere, wenn ich an Kindheit denke… An alles, was ich erinnere, wenn ich mal weit weg bin und an „zu Hause“ denke.
Solveig benutzt so ziemlich alles an Materialien, was Ihr verfügbar ist. Natürlich Holz und Stein, aber auch Wachs, Haare, Stoffe und Fäden, auch mal Tackerklammern, Stricke und Gläser, Heu und Stroh… aber darum geht es ja auch gar nicht. Das Eigentliche, was die Arbeiten am Ende ausmacht, ist nicht das Material aus dem sie gemacht sind, dieses ist nur Mittel, Medium, das mitspielen darf…

Matthias Körner

Werke von Solveig Karen Bolduan:

[^zum Seitenanfang]


 

 Iris Brankatschk  

 

 

IRIS BRANKATSCHK

www.brankatschk.de

1958 geboren in Bautzen
1974–77 Abendstudium der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Außenstelle Bautzen bei Egon Pukall
1977–83 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig, Diplom
1987–90 Meisterschülerin HGB Leipzig–Künstlerbücher mit Heidemarie Härtl, Leipzig
seit 1990 freiberuflich als Malerin/Grafikerin
seit 1995 lebt und arbeitet in Pließkowitz bei Bautzen
Kunstpreis der Oberlausitz 2004
Einzelausstellungen (Auswahl)
2016 Kamenz, Museum der Westlausitz »gespinste« mit Sophie Natuschke
2015 Dresden, Galerie Himmel »Schilf«
2014 Kiel, Galerie Brennwald »Landstrich«
2013 Zittau, Galerie Kunstlade »Sog«
2012 Hainewalde, Schloß »4chambres«
Bautzen, Galerie Budissin »Schauplatz«
2010 Dresden, Kunsthandlung Koenitz »Spiegelungen«
2009 Bautzen, Sorbisches Museum »Areal«
Dresden, Galerie Adlergasse »Schöne Stille«
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2015 Bautzen, Sorbisches Museum »Gesammelte Werke–Neuerwerbungen Bildender Kunst«
Pulsnitz, Ostsächsische Kunsthalle »Künstler der Oberlausitz«
Kirschau, Im Friese »Frei im Raum«
2014 Klagenfurt, Künstlerhaus »Přechod, Übergang, Prehod«
2013 Karlsruhe »art KARLSRUHE«
2012 Liegau-Augustusbad, Galerie Klinger »Sommerspektrum«
2011 Bautzen, 11. Bautzener Herbstsalon »… so romantisch wie möglich«
2010 Dresden, Festspielhaus Hellerau »Koordinatensystem Kunst/20 Künstler–20 Positionen«
2009 Leipzig »16. Leipziger Jahresausstellung–1×10=20«
2008 Cottbus, Kunstmuseum Dieselkraftwerk »[Märkischer Sand], Spuren zwischen Sujet, Werkstoff und Landschaftsraum«
2006 Leipzig, 13. Leipziger Jahresausstellung »Wildwuchs«
Iris Brankatschks enge Verbundenheit mit der Lausitzer Landschaft spiegelt sich in Ihrem Schaffen wieder. Die Wasserläufe der Spree, die stillen Heideteiche thematisiert sie seit vielen Jahren. Ihre Arbeiten zeigten bisher kaum Menschen, trotzdem ist der Mensch in ihrem Werk schon immer allgegenwärtig. Die Kähne, Wehre, Wasserbauwerke und auch die Tagebauwüsten sprechen vom menschlichen Tun.
Ihre Arbeit erwächst vielfach aus ihren Kindheitslandschaften, oft unbewusst, teilweise aber auch durch bewusstes reflektieren eigener Lebenswege und der Einordnung in die heutige Welt. Sie selbst sagt dazu: „Ich glaube, ich sehe meine Bilder als Raum von Geschichte. In meinen Arbeiten füllt sich dieser Raum genau mit jener Geschichte, die uns, die mich ausmacht.“
Nicht nur in ihren großen Fotocollagen beobachtet sie das Menschenleben, sondern auch in kleinformatigen Gouachen trifft man auf die stillen Gesten des Seins.

Tanja Böhme, gek. Auszug aus Laudatio zu »gespinste«, Kamenz 2016

 


Werke von Iris Brankatschk:


 

[^zum Seitenanfang]

[der Flyer zur 234. Ausstellung als PDF]