• in der Inselgalerie

Kunstmarkt und Erzählcafé „Transmission“ | 15. – 24.10.2015 (227. Ausstellung)

Kategorie: 2015, Ausstellungen


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Wir haben den diesjähirgen Kunstmarkt etwas anders konzipiert. Wir werden 20 Künstlerinnen die Möglichkeit geben, Ihre Handschrift mit mehreren Werken zu präsentieren, um damit eine bessere Übersicht für unsere Besucher zu schaffen. Und natürlich einen Kaufanreiz zu geben.

Um eine weite Streuung unseres Angebots zu erreichen, haben wir den Kunstmarkt mit einem Erzählcafé erweitert. Nicht nur Künstlerinnen, die bei uns ausstellen, sollen die Gäste sein, sondern auch junge und ältere Menschen, die interessante Aspekte aus ihrem Leben für uns bereithalten. Sie sind eingeladen, sich einzumischen und Fragen zu stellen. Spannende Gespräche sind ausdrücklich erwünscht. Der Titel „Transmission“ für die Erzählrunde ist Programm. Wir hoffen, dass die Besucher etwas mittragen, das an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

[Der Eintritt zum Kunstmarkt und Erzählcafé ist frei!]
 


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Lesung: Walfriede Schmitt

Kategorie: 2012, Veranstaltungen

31.01.2012, Dienstag, 19:00 Uhr


Walfriede Schmitt liest aus ihrem Buch „Gott ist zu langsam“.

 

Walfriede Schmitt, eine der bekanntesten Theaterschauspielerinnen der DDR, gehörte bis 1994 dem Ensemble der Volksbühne Berlin an. Hier arbeitete sie u.a. mit Benno Besson, Heiner Müller, Frank Castorf und Christoph Schlingensief. Ein noch größeren Beliebtheit erreichte sie durch DDR-Filme, wie „Beunruhigung“ und „Coming out“. Spätestens seit der Fernsehserie „Für alle Fälle Stefanie“ wurde Walfriede Schmitt mit ihrer Rolle als Schwester Klara auch in Gesamtdeutschland bekannt.
Weniger bekannt ist sie als eine der maßgeblichen Gründerinnen des Unabhängigen Frauenverbandes der DDR, dem sie am 3.Dezember 1989  für über 1000 Frauen die Türen der Volksbühne öffnete.
Mit dem Roman „Gott ist zu langsam“, der 2009 erschien, zeigt sie uns ihre Begabung als Erzählerin. Im Zentrum steht eine Berliner Kneipe mit ihrem Gastwirt Werner und ihren Gästen. In diesem Biotop finden tragische und heitere Geschichten ihren Anfang und  – manchmal ihr Ende.
Zwischen Realismus und Absurdität bewegen sich die Schicksale der liebenswerten, zumeist skurrilen Figuren, mit ihren teils ungewöhnlichen Versuchen, sich in der neuen Zeit zu behaupten. Ein Buch zwischen Lachen und Ernst, voller Liebe für die Leute im Kiez.

Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung durch die Berliner Senatskanzlei
-Künstlerinnenprogramm-

Eintritt 4,- €/ erm. 3,-€